Ich bin nun fast am Ende angekommen. Im Hintergrund seht Ihr die nachträglich reingebauten Querhölzer, um die Unterkonstruktion in diese Richtung zu verschließen.
Leider habe ich keine Bilder von den schwierigsten Stellen gemacht:

  • Die Querbalken wegen der Umbauung der Kellerschächte und des Fallrohrs: Da konnte ich ja mein Querholz unter der Platte nicht durchgehend machen. Ich hab es hingetrickst, dass immer eine Diele genau auf dem Querholz liegt. Damit konnte ich die Diele mit 2 Schrauben an jeweils ein Ende der beiden Teilstücke des Unterholzes festschrauben. Gleiches Problem war übrigens an den Querhölzern der Unterkonstruktion an den Schrägen.
  • Die Kellerschächte: Wir haben uns entschlossen, die Kellerschächte erstmal zu zumachen. Aus diesem Grund habe noch fix einen Querbalken als Unterkonstruktion quer über den Kellerschacht gebaut. Ich habe einfach keine haltbare und vor allem “preiswerte” Acrylscheibe auftreiben können. Es sollte aber kein Problem sein, dies noch nachträglich reinzubauen. Platten kurz wegnehmen, aussägen, fertig. Die Unterkonstruktion gibt mir jedenfalls die Möglichkeit dazu.
  • Die Hausecke mit Fallrohr und Kabelkanal: Hier hab ich dreimal sägen müssen, bis die Sache passte. Dreimal abgeschnitten und immer noch zu kurz! Gott sei Dank nicht. Die Platte ums Eck besteht aus 5 Dielen, wobei 2 davon 5 Meter lang sind. Viehig schwer das Teil. Dazu kam das erste Stück Schräge am Erker. Von den vorigen Platten hab ich 2 oder 3 am Tag geschafft, für diese hab ich den ganzen Tag gebraucht.
  • Die Schräge am Erker: Aus Fehlern lernt man. Ich hab die Dielen einzeln schräg gesägt und vor Ort getragen, dann die nächste Diele ausgemessen, gesägt und vor Ort getragen uswusf. Dann alles zurück in die Garage geschleppt und eine Platte draus gebaut.

Auch hier habe ich die Schräge pro Diele gesägt, Diele vor Ort hingelegt, nächste Diele und Schräge ausgemessen, …. und am Ende alles zurück in die Garage und verschrauben.

Weiter hinten sieht man, wie die Enden ungleichmäßig sind. Das Gleiche trifft auch am anderen Ende zu. Da werde ich zu guter Letzt jeweils einen finalen geraden Schnitt mit Kreissäge und Anschlag machen. Dann sieht es schön aus. Dass ich an den Enden nicht unbedingt gleich passend sägen musste, hat die Arbeit auch sehr erleichtert.

Die längste Diele habe ich mit einer Länge von 5,60 Metern verbaut. Insgesamt bin ich mit meiner Holzkalkulation sehr gut hingekommen. Ich hab zwei Dielen mit 4 Metern Länge und eine ganz lange mit 5,60 Metern als Reserve eingeplant, falls mal was schief geht. Jetzt, da ich fertig bin, hab ich insgesamt 7 Dielen übrig. Da werde ich wohl einen kleinen Steg über den geplanten Teich direkt neben der Terrasse draus bauen :-)

Der Anfang ist geschafft

Fertig mit Beleuchtung