Um nun das restliche Haus zu verkabeln, alle vorhandenen Endgeräte anzuschließen und Vorbereitungen für einen LTE-Router in der Küche zu treffen, muß ich ettliche Meter Kabel ziehen. Aus diesem Grund habe ich mir gleich eine 100m-Rolle Cat5e-Patchkabel besorgt. Dazu RJ45-Stecker, Crimpzange und Kabeltester. Zwecks Neuanschluß der Haustelefonleitungen an die neue Telefonanlage habe ich auch gleich noch ein paar TAE- und RJ11-Stecker besorgt.

Ich werde ein Kabel vom Switch im Keller bis in die Wohnstube ziehen. Dazu muß ich durch eine Wand (1. Loch). In die Wohnstube kommt auch ein GB-Switch zum Anschluß von PS3, SoundBridge und einem Kabel, welches durch das gleiche Loch in der Wand wieder zurück und dann in die Küche geht (2. Loch). Damit ist dem zukünftigen LTE-Router Genüge getan. Ich muß später nur den LTE-Router anstecken und im Keller das DSL-Modem aus dem DSL-Splitter entfernen. Wenn der LTE-Router die gleiche IP-Adresse für das DSL-Modem bekommt, muß ich nirgends das Routing ändern.

Ein weiteres Kabel ziehe ich mit Keller-Switch in die erste Etage bis ins Schlafzimmer (3. Loch, jedoch nur Trockenbauwand). Dort kommt als Verteilknoten der vorhandene LinkSys-Router hin, welcher momentan das WLAN-Netz bis ins Kinderzimmer unters Dach erweitert. Ab diesem Router ist dann also LAN statt GB-LAN angesagt, was aber wegen der dortigen Endgeräte (PC-Tochter, ShowCenter, TV) keine wirklichen Einschränkungen verursacht. Durch das gleiche Loch wieder retour bis unters Dach, wo Töchterchen ein PC hat.

Zum “schönen” Verlegen der Kabel in den Ecken der Wände werde ich mir noch dreieckigen Kabelkanal besorgen. Außerdem werden die Kabel an diversen Stellen verdeckt verlegt unter Türrahmen, Küchenzeilen, Treppen und Holzdielen.

Das Backbone beinhaltet dann also zwei LinkSys-Router WRT54GL [Arbeitszimmer, Schlafzimmer] und drei TP-Link Switches TP-SG1005D [Arbeitszimmer, Keller, Stube].

Auf der nächsten Seite ist dann der Komplettausbau schematisch zu sehen, schon mit dem zukünftigen LTE-Router.