An dieser Stelle möchte ich mal zusammentragen, was ich nun 3 Jahre später anders machen würde bzw. was sich richtig gut bewährt hat.

  • Der Tip des damaligen Verkäufers der Abstandshalter, dass man bei KD-getrockneten Holz die breiten Halter nehmen soll, weil sich das Holz eher durch Nässe ausdehnt, anstatt sich zusammen zuziehen, hat sich als falsch herausgestellt. Jetzt ist es so, dass bei Nässe der Abstand der Dielen ca. 7mm beträgt, also das Maß der Abstandshalter. Im Sommer jedoch zieht sich das Holz trotzdem zusammen. Ich habe so an manchen Tag und manchen Stellen bis zu 12mm Spaltmaß. Das sieht nicht wirklich schön aus. Also lieber die schmalen Abstandshalter nehmen.
  • Ich habe in den ganzen 3 Jahren vlt. 4 mal eine Platte angehoben. Dreimal war der Grund dafür, dass ich es jemanden zeigen wollte. Einmal hat sich die Entscheidung bewährt, als wir ein Wespennest unter der Terrasse hatten. Rasterplatte hoch und losräuchern. Ich würde also bei einem Neubau nicht wieder solche Rasterplatten bauen, sondern die Dielen fest verschrauben. Ein weiterer Grund hierfür folgt:
  • Da Holz ja arbeitet, habe ich seit dem 2. Jahr immer wieder mal eine Stelle, die beim Darübergehen klappert. D.h. die Dielen haben sich an so einer Stelle leicht verzogen (sieht man nicht). Jedoch liegt dann die Platte nicht eben auf der Unterkonstruktion, sondern schwebt ca. 1mm darüber. Tritt man darauf, klackert es.
  • Falls doch jemand solche Rasterplatten bauen möchte, dann würde ich es jetzt folgendermaßen ändern: An der Seite, an der die nächste Rasterplatte hinkommt, würde ich die Querhölzer etwas überstehen lassen. Damit liegt die nächste Platte auf den Querhölzern der vorigen Platte mit auf und gibt der ganzen Sache etwas mehr Stabilität.
  • Ich würde bei einem Neubau nicht mehr unbedingt solche langen Dielen verbauen. Im Zusammenhang mit der Tatsache, dass ich auch keine Rasterplatten mehr bauen würde, würde ich lieber ein schönes Muster mit den Dielen legen. Natürlich muß dass auch die Unterkonstruktion hergeben. An dieser Stelle muß man sich also vorher mehr nen Kopf machen.
  • Die Unterkonstruktion mit den Platten, welche schwimmend im Kiesbett liegt, war eine ausgezeichnete Idee. Bis zum heutigen Tag hat sich absolut nichts abgesenkt oder gehoben. Und dabei waren die letzten beiden Winter wirklich streng. Also hat sich meine Idee, dass sich eventuelle Bodenbewegungen durch die Unterkonstruktion ausgleichen, bewahrheitet. Evtl. tragen auch die Gummis zwischen Holz und Platte etwas zu diesem Effekt bei.
  • Und noch ein Wort zur Unterkonstruktion. Obwohl ich außer ganz außen am Rand nirgends Unterkrautschutzfließ untergelegt habe, kam bis jetzt kein einziges Pflänzchen durch. Und das wundert mich deshalb, weil es vorher dort von Quecken und Löwenzahn wimmelte. Ich hab auch die Wurzeln nicht wirklich ganz raus bekommen. Aber trotzdem: Da wächst nichts drunter.
  • Die Holzauswahl mit Cumaru kann ich ruhigen Gewissens jedem weiter empfehlen. Bis heute keine Splitter, keine Risse, kein gar nichts. Selbst leichte Spuren durch verschieben der Gartenmöbel gehen von selbst wieder weg. Auch Glut, welche aus der Feuerschale spritzt macht dem Holz nichts aus.