Auf den folgenden Bildern ist die erste Reihe der Unterkonstruktion zu sehen. Ganz wichtig bei diesem Schritt ist das Festlegen des richtigen Bezugspunktes und das Ausrichten der einzelnen Balken.

In diesem Fall findet sich der Bezugspunkt auf dem nachfolgenden Bild oben rechts. Wir haben die Ecke der alten Terrassenumrandung genutzt, da dies der höchste Punkt der alten Konstruktion ist und die neue Terrasse darüber hinweg gehen soll.

Beim Ausrichten ist zu beachten, dass die Balken in Längsrichtung alle in Waage sind und gegeneinander in Querrichtung ein leichtes Gefälle von der Hauswand weg haben. Irgendwie soll ja auch das Wasser ablaufen, wenns mal regnet. Dafür habe ich mir eine Wasserwaage mit 3 Libellen gekauft, wobei eine Libelle ein Gefälle von 1,5% anzeigt. Das reicht völlig aus.
Die beiden mit Schraubzwingen befestigten und mit Platten beschwerten Balken dienen zum Ausrichten der beiden äußeren Balken, die mit den L-Pfosten-Haltern einbetoniert werden. Die inneren Balken sind wie oben beschrieben ausgerichtet und an den äußeren Balken sind die L-Pfosten-Halter schon rangeschraubt. Diese hängen nun direkt in den Löchern der im vorigen Kapitel mit Beton ausgegossenen KG-Rohre.

Kurz bevor ich mit der Unterkonstruktion anfing, habe ich im Baummarkt so eine Gummimatte entdeckt, welche man unter Waschmaschinen stellen kann, damit es beim Schleudern nicht so rammelt. Der Gummi ist genau einen Zentimeter dick. Daraus hab ich mit dem Cuttermesser passende Stücke geschnitten und zwischen Holz und Pfosten-Halter geklemmt. Selbiges zwischen Holz und Steinplatte (ist auf einem anderen Bild schön zu erkennen). Sollte sich wegen Frost im Winter der Untergrund heben oder senken, hab ich damit noch etwas elastische Ausgleichsmasse dazwischen. Außerdem liegt das Holz nicht direkt auf dem Metall oder der rauhen Steinplattenoberfläche auf.

An dieser Stelle auch gut zu erkennen ist das Riffelrohr mit dem Lautsprecherkabel und die Gummiunterlagen unter dem Holz.

Die L-Pfosten-Halter hab ich erstmal nur mit dünnflüssigen Beton fixiert. Später, wenn alles fest ist, bekommt alles noch ein sauberes und glattes Betonhäubchen, damit Feuchtigkeit gut zum Rand hin ablaufen kann.

Was man leider nicht erkennen kann, ist der Höhenunterschied der alten Bordsteinkanten. Der Balken in der Nähe des Fixpunktes liegt ca. 5 cm in der Kante (hab ich mit der Flex rausgeschnitten) und an der Hauswand liegt der Balken ca. 3 cm über der Kante.

Hier sieht man ziemlich gut, wie ich die Winkeleisen auf die Platten geschraubt habe. Die Balken passen genau dazwischen und zwischen den Winkeleisen kommt unter das Holz noch der oben erwähnte Gummischnipsel.

Unterkonstruktion Teil1 (Der Erdbohrer)

Unterkonstruktion Teil3 (Umbauung der Kellerschächte)