Als damals die Terrasse fertig war, waren wir uns sehr schnell einig, dass da noch eine Überdachung drüber muß.

Es stand also zunächst einmal die Frage zu beantworten, ob

  • diese aus Alu oder Holz sein sollte
  • falls Holz, ob ich die selbst kontruiere und zusammen baue
  • welche Dacheindeckung wir nehmen (Glas, Acryl oder Polycarbonat (PC))

Nach Einholung diverser Angebote, reichlicher Internetrecherche und einem kritischen Blick auf meine zimmermännischen Fähigkeiten entschlossen wir uns, eine Holzkonstruktion von einem lokalen Zimmermann durchführen zu lassen. Ich selbst habe nur die Holzbohlen mit Lasur dreimal gestrichen und die Punktfundamente gegossen. Der Zimmermann hat dann die Konstruktion darauf aufgebaut.

Aus rein optischen Gründen haben wir in der Konstruktion Kopfbänder drin und auch Leimholz statt Konstruktionsvollholz genommen. Außerdem war uns eine richtige Verzapfung wichtig. Damit fiel schon mal das günstigste Angebot (ca. die Hälfte des jetzigen Preises von 1500 Euro) durch das Raster. Hier hätten die Balken nur aufeinander gelegen (stellenweise nur direkt auf der spitzen Kante) und wären mit Stahlwinkeln zusammengeschraubt worden. Diese Winkel wären außerdem voll im Blickfeld gewesen. Dann doch lieber optisch und handwerklich gut und schön, statt billig und schlecht.

Jetzt fehlt noch die eigentlich Eindeckung, die ich selbst machen werde. In weißer Vorraussicht hatte ich mich schon vorher nach den gebräuchlichsten Maßen der Dachplatten erkundigt, so daß der Zimmermann die Sparren und Pfetten schon im richtigen Maße montieren konnte.